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Einsatz von Low Cost Robotics im 3D-Druck

12. Juni 2017, von Johanna Braun

Kleine und mittelständische Unternehmen sind heute in der Lage, Marktnischen – wie den 3D-Druck – zu besetzen, die bisher aus wirtschaftlichen Gründen nicht relevant für diese waren. Durch den stetig zunehmenden Wettbewerbsdrucks kommt man im Betrieb ohne Automatisierung nicht mehr aus! Im E-Book „Low Cost Robotics – Status. Chancen. Ausblick“ beschreibt Dr.-Ing. Sebastian Feldmann, wie es dazu kam, dass konventionelle Robotermodelle nunmehr von kleineren, kostengünstigeren Modellen ergänzt oder gar vollständig ersetzt werden. Der Einsatz von Low Cost Robotics stellt in diesem Zusammenhang eine spannende und vor allem kostengünstige Alternative zu konventionellen Robotermodellen dar, wie das Anwendungsbeispiel aus dem 3D-Druck zeigt.

Der 3D-Druck ermöglicht das Produzieren unterschiedlichster, zuvor konstruierter Bauteile in kurzer Zeit. Hier kommt es nicht darauf an das gedruckte Bauteil besonders schnell oder präzise, sondern vielmehr in der richtigen Phase des Abkühlprozesses herauszunehmen, um die Qualität nicht negativ zu beeinflussen. Je nach Produktionszeit entstehen Stillstandzeiten. Wie schafft man es, dass das Bauteil rechtzeitig aus dem 3D-Drucker entnommen wird, damit das nächste ohne zeitliche Verzögerung in Produktion gehen kann?

Teure Automatisierungslösungen kommen aufgrund des Kostendrucks und aus Platzgründen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen oft nicht in Frage. Mit Hilfe von Low Cost Robotics lässt sich jedoch ein Robotergreifarm einsetzen, der die 3D-gedruckten Teile entnimmt. Dadurch verkürzt sich die Stillstandzeit und das nächste Teil kann unmittelbar danach in Druck gehen.

Worauf es bei der Auswahl des entsprechenden Systems ankommt, erklärt Dr.-Ing. Sebastian Feldmann ebenfalls im E-Book: https://www.low-cost-robotics.de/

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