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Kann man mal lesen: Zukunftsroman zum Thema KI in unserem Alltag

6. Juni 2016, von Johanna Braun

Bei der Themenrecherche ist mir dieses Buch begegnet: Ein Zukunftsroman , der sich mit den Versuchungen technischer Entwicklungen in unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Klar ist, Roboter werden in Zukunft im Alltag unter uns sein. Als Kollegen, Haushilfen, Pflegekräfte, Beziehungspartner… Aber was macht das mit uns? Wie wirkt sich die Künstliche Intelligenz auf unsere Psyche und die Gesellschaft aus? Der Klappentext macht mich jedenfalls neugierig:


Frühling 2039. Die wegen Totschlags verurteilte Liv wird auf Bewährung aus der Resozialisierungsanstalt Sternfeld entlassen. Sie bezieht eine kleine Wohnung in Berlin und übernimmt das Coaching eines neuartigen Serviceroboters. Via Bildschirm begleitet sie die Androidin Zoe bei der Pflege des an Alzheimer erkrankten Benjamin. Zoe entpuppt sich als perfekte Betreuerin und ist von einem Menschen praktisch nicht zu unterscheiden. Weder der alte Mann noch sein plötzlich auftauchender Enkel Erik, der zu den Vordenkern der Protestbewegung gegen Roboter gehört, ahnen etwas von dem Experiment. Liv hat zunächst Hemmungen, sich aktiv in das System der Androidin einzuklinken. Doch dann erliegt sie mehr und mehr dem Sog, mit Zoe zu verschmelzen. Die sich abzeichnende Dynamik auf dem Gebiet der Roboterentwicklung dürfte unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern …


„Liv“ von Stephan Büchenbacher ist im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7345-1221-6 zu bestellen.