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Die „smarten“ Roboter kommen!

9. Juni 2016, von Johanna Braun

Einer der Ausstellungsbereiche der Automatica ist die Robotik. Ein Thema, das dort sicher stark diskutiert werden wird: Steht der Durchbruch smarter Roboter bevor bzw. wie praxistauglich sind verfügbare Konzepte der direkten Mensch-Roboter-Kooperation – und -Kollaboration?

Mit einer Roboterdichte von 292 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmer zählt die deutsche Wirtschaft weltweit zu den am stärksten automatisierten Standorten und rangiert damit laut der jüngsten Roboterstatistik der International Federation of Robotics (IFR) auf Rang 1 in Europa. Nach dem Vorbild der Konzerne soll jetzt der deutsche Mittelstand vor einer revolutionären Automatisierungswelle stehen. Allerdings: Hohe Variantenvielfalt und Qualitätsanforderungen sowie kleine Losgrößen erschweren bislang den wirtschaftlichen Einsatz ‚klassischer‘ Robotersysteme in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Denn deren aufwendige Einrichtung, eine oftmals unflexible Programmierung sowie der hohen Platzbedarf beziehungsweise die strikte räumliche Trennung mittels starrer Schutzzäune passen nicht zu der in KMUs üblichen Produktionsweise.

Vor diesem Hintergrund wurde Anfang 2012 die europäische Initiative SMErobotics ins Leben gerufen, mit dem Ziel, speziell auf die Bedürfnisse von KMUs zugeschnittene intelligente Robotersysteme zu entwickelt. Die Ergebnisse des Projektes, dessen Laufzeit am 30. Juni endet, werden auf der Automatica am Stand des Fraunhofer IPA (Halle 4A, Stand 131) vorgestellt. Kennzeichnend für die entstandenen Roboterlösungen ist: Sie arbeiten ohne trennende Schutzeinrichtungen mit und neben ihren menschlichen Kollegen. Neue Technologien zur intuitiven Programmierung sowie zur robusten sen­sorüberwachten Programmausführung sollen es den Unternehmen zudem erlauben, Robotersysteme bei vielen Produktvarianten effizient einzusetzen.

Quelle: www.computer-automation.de

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