Das Programm: Innovativ, aktuell und voller neuer Impulse!

Mittwoch – 17. Oktober 2018

11:30

Ankunft – Registrierung und Besuch der Fachausstellung

12:00

Eröffnung und Begrüßung

Prof. Dr.-Ing. Markus Glück, Chief Innovation Officer (CINO) und Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, SCHUNK GmbH & Co. KG

12:15

Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration - Status Quo & Next Steps

Matthias Fritz, Geschäftsführer Technik, FANUC Deutschland GmbH

  • Stand der MRK-Technik.
  • Was ist aus den MRK-Leuchttürmen geworden?
  • Was braucht es für mehr MRK-Anwendungen?
  • Technische Neuerungen

Die MRK Technik ist bereits einige Zeit auf dem Markt. Es gibt viele Leuchtturm-Projekte, doch so richtig durchgesetzt hat sich die Technik bis heute nicht. Viele der Applikationen lassen sich auch herkömmlich realisieren. Was braucht es für mehr echte Kollaboration? Wie kann uns die MRK-Technik bei den Herausforderungen in Europa helfen?

13:00

Machine Learning in Robotics and Safe Human-Robot Interaction

Prof. Dr.-Ing. Torsten Kröger, Institutsleiter, Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR) - Intelligente Prozessautomation und Robotik (IPR), Karlsruher Institut für Technologie - KIT

  • Echtzeit-Bahn- und Trajektorienplanung für sichere Mensch-Roboter-Interaktionen
  • Maschinelles Lernen in der Robotik
  • Blick nach Silicon Valley

Value creation in the domain of robotics does not only happen with good hardware and software – it will happen more and more with data. Data-driven methods, in particular machine learning, are enabling breakthrough results in the space of visual perception and speech recognition, both of which will enable many new robotics applications, including applications that involve human-robot collaboration. I will give an overview of some efforts in this space including an overview of startup companies based in the San Francisco Bay Area.

13:45

Kaffeepause & Besuch der interaktiven Fachausstellung

14:15

Einsatzmöglichkeiten und Grenzen für MRK-Applikationen

Dipl.-Ing. (FH) Dirk Thamm, Geschäftsführer, FAUDE Automatisierungstechnik GmbH

  • Warum MRK-Lösung statt einer Vollautomatisierung
  • MRK-Lösung versus Leichtbaurobotik ohne trennende Schutzeinrichtung
  • MRK-Checkliste zur Beurteilung der MRK-Fähigkeit von Arbeitsplätzen

Die Nachfrage nach Robotern und Lösungen für die Mensch Roboter Kollaboration steigt täglich weiter. Häufig sind die Vorstellungen und Marketingaussagen allerdings nicht in der Realität so einfach umsetzbar. Ein kollaborierender Roboter macht noch keine kollaborierende Anwendung möglich. Wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung von MRK Applikationen ist die Auswahl des passenden zu automatisierenden Arbeitsplatzes.

15:00

Chancen und Hürden der Integration von Zusammenarbeitsformen zwischen Mensch und Roboter in der Automobilindustrie

Dr.-Ing. Sebastian Keller, Spezialist Produktion, BMW Group Werk Leipzig

  • Einordnung der MRK in die Digitalisierungsstrategie der BMW Group
  • Vorstellung ausgewählter MRK-Anwendungen aus dem Produktionssystem
  • Lessons Learned aus den Realisierungen von MRK-Anlagen

Im Rahmen dieses Anwender-Vortrages wird Dr.-Ing. Sebastian Keller, Spezialist Produktion bei BMW Werk Leipzig, die Handlungsfelder im Bereich der Digitalisierung der BMW Group vorgestellen. Speziell fokussiert der Vortragsinhalt die Integration von MRK-Technologien in das Produktionssystem der Automobilindustrie. Anhand ausgewählter Anwendungsfälle leiten sich Erfahrungswerte ab, die als Lessons Learned diskutiert werden.

15:45

Kaffeepause & Besuch der interaktiven Fachausstellung

16:15

MRK-Systeme erfolgreich implementieren mit User-Centered-Design

Dr. Angelika Trübswetter, Senior Researcher Applied Innovations & Participation, YOUSE GmbH

  • MRK-Implementierung als Transformationsprozess begreifen (Unternehmenskultur)
  • Akzeptanz von MRK aus Mitarbeitenden-Sicht verstehen (Ergebnisse aus den BMBF-Projekten SafeMate und 3DIMIR)
  • Handlungsempfehlungen für die Gestaltung einer erfolgreichen MRK-Implementierung kennenlernen

Wie kann eine erfolgreiche Implementierung von MRK-Systemen gestaltet werden? Der Vortrag stellt den Faktor Mensch in den Mittelpunkt der Gestaltung sicherer und akzeptierter Mensch-Maschine-Kollaborationssysteme. Lernen Sie den Akzeptanzbegriff und dessen Komplexität kennen und verstehen Sie, welche Rolle Ihre Unternehmenskultur für die Gestaltung des Transformationsprozesses einnimmt. Der Vortrag stellt das Konzept des User-Centered-Designs vor und gibt Ihnen konkrete Ansatzpunkte für die Gestaltung einer erfolgreichen MRK-Implementierung in Ihrem Unternehmen an die Hand.

17:00

Podiumsdiskussion "Teamplayer oder Jobvernichter?"

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Markus Glück, SCHUNK GmbH & Co. KG

Unsere Talk-Gäste:
  • Angelika Trübswetter, YOUSE GmbH
  • Prof. Dr.-Ing. Torsten Kröger, Karlsruher Institut für Technologie – KIT
  • Dirk Thamm, Faude Automatisierungstechnik GmbH
  • Matthias Fritz, FANUC Deutschland GmbH
  • Dr.-Ing. Sebastian Keller, BMW Group
18:00

Ende Tag 1

18:30

Gemeinsame Abendveranstaltung – Seien Sie unser Gast in der Braustube Schloßturm

Im Anschluss an die Vorträge heißen wir alle Teilnehmer zu einem Get-together in der Braustube Schloßturm herzlich willkommen. Im entspannten Rahmen gibt es genügend Gelegenheit, interessante Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Am Donnerstag, den 18. Oktober geht es direkt um 08:30 Uhr weiter …

08:30

Wo kann Teamwork mit Roboter und Mensch funktionieren? - Potentiale erkennen und umsetzen

Dr.-Ing. Alfred Hypki, Oberingenieur, Lehrstuhl für Produktionssysteme, Ruhr-Universität Bochum

  • Welche Arbeitsplätze sind hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit für MRK geeignet?
  • Bewertungskriterien für MRK-Eignung
  • MRK-Beispiele aus der Praxis

Nach einer kurzen Einführung in Bewertungsschemata für die MRK-Eignung wird ein Bewertungsansatz aufgezeigt. Dieser wird dann an einem industriellen Beispiel durchdiskutiert. Abschließend stellt Dr. Hypki die industrielle Umsetzung vorgestellt.

09:00

MRK-Applikationen sicher auslegen und erfolgreich einführen

Dr.-Ing. Johannes Kurth, Leiter Engineering Advanced Technology Solutions, KUKA Systems GmbH

  • Sicherheitsanforderungen an MRK-Applikationen und Roboterlösungen
  • Leitfaden – notwendige Schritte vom Engineering bis zur CE-Konformität
  • Praxisbeispiele für die flexible Automation und MRK in der Produktion
  • Wie sieht der ideale Einsatzort für die MRK aus?
  • Kundenvorteile beim Einsatz wandlungsfähiger MRK-Systeme
09:30

Integration von MRK-Lösungen in der Praxis

Dipl.-Ing. (FH) Helmut Schmid, Geschäftsführer & General Manager Western Europe, Universal Robots (Germany) GmbH

  • MRK-Anwendungen für verschiedenste Arbeitsbereiche dargestellt an Praxisbeispielen
  • Automatisierung von repetitiven und manuellen Arbeitsabläufen
  • Verbesserung der Produktivität und Qualität durch den Einsatz von kollaborierenden Robotern

Kollaborierende Roboter können heute in zahlreichen Branchen für eine Vielzahl an Anwendungen und Tätigkeiten eingesetzt werden. Anhand von Praxisbeispielen zeigen wir, wie repetitive und manuelle Arbeitsabläufe durch eine Automatisierung den Mitarbeitern abgenommen werden, damit sich diese wertigeren Tätigkeiten zuwenden können. So wird nicht nur eine verbesserte Produktivität erreicht, sondern die Qualität der gefertigten Produkte nimmt ebenfalls zu.

10:00

Kaffeepause & Besuch der interaktiven Fachausstellung

10:30

Mit berührungslosem Kollisionsschutz die Produktivität steigern

Matthias Schwerthalter, B.Eng., Projektleiter Kollisionsschutzsysteme, Mayser GmbH & Co. KG

  • Berührungsloser Kollisionsschutz (Ultraschall-Technik)
  • Verwendung der Ultraschall-Technik an fahrerlosen Transport-Systemen
  • Verwendung der Ultraschall-Technik als Kollisionsschutz bei Applikationen aus dem Bereich MRK

Innovative Ansätze zur Absicherung von Robotern und Endeffektoren stehen im Fokus von Matthias Schwerthalters Vortrag. Anhand von Anwendungsbeispielen aus den Bereichen Robotik und Logistik / Intralogistik stellt der Projektleiter für Kollisionsschutzsysteme bei der Mayser GmbH die innovative Ultraschall Safety Technologie in fahrerlosen Transportsystemen und bei Applikationen aus dem Bereich MRK und deren Wirkweise vor und erläutert die Vorteile von einem berührungslosen Kollisionsschutz.

11:15

Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) normenkonform und erfolgreich umsetzen

Jochen Vetter, Teamleiter Robot Safety, Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern

  • Aktueller Stand der Normung für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)
  • Erfahrungen mit der Anwendung von ISO/TS 15066 und EN ISO 10218
  • Einsatzrandbedingungen und biomechanische Grenzwerte
  • Von der Idee eines MRK-Arbeitsplatzes bis zur zertifizierten Lösung

MRK ist ein Kernelement von Industrie 4.0 und derzeit in aller Munde. Technisch und normativ ist ein Weg vorgezeichnet. Dabei ist die Frage der Sicherheit umfassend zu klären. Es geht um mehr, als nur einen Roboter zu beschaffen. Es gilt, die gesamte Applikation rechtssicher zu bewerten, abzusichern und zu betreiben.

12:00

Mittagspause & Besuch der interaktiven Fachausstellung

13:15

Fast alles ist handlebar – mit nur einem Cobotgreifer

Andrea Bodenhagen, Marketingleiterin Europa, Piab Vakuum GmbH

  • Technische Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten von Cobot-Greifern
  • Ein Greifer für alles? Vorteile, Möglichkeiten und Grenzen
  • Wirtschaftlichkeit und Automatisierungsgrad
  • Akzeptanz – Ergonomie, Anpassungsfähigkeit und Bedienerfreundlichkeit
  • Erste Erfahrungsberichte von System Integratoren

Cobots werden für ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten geschätzt. Damit diese voll ausgeschöft werden können, muss auch der Greifer flexibel sein. Andrea Bodenhagen erläutert, wie Piab genau das geschaftft hat – ein Greifer der alles handhaben kann, was sich mit Vakuum aufnehmen lässt. Anhand erster Erfahrungsberichten von System Integratoren zeigt Frau Bodenhagen die Bandbreite der Möglichkeiten auf.

14:00

Intelligentes sicheres Greifen und MRK in der smarten Produktion

Prof. Dr.-Ing. Markus Glück, Chief Innovation Officer (CINO) und Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, SCHUNK GmbH & Co. KG und Dr.-Ing. Werner Kraus, Gruppenleiter und stellvertretender Leiter der Abteilung Roboter- und Assistenzsysteme, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

  • Smarte und flexible Produktionslandschaften – die Fertigung der Zukunft
  • Flexible Automation und MRK-Einsatz in smarten Fertigungslandschaften
  • MRK und sicheres Greifen – Vom Konzept bis zur Zertifizierung
  • Ausblick – Greifer-Intelligenz durch Sensorintegration und Vernetzung

Die industrielle Automation steht an einem Wendepunkt: Schon bald werden an vielen Stellen der Produktion intelligente Roboter im Einsatz sein, die den Menschen unmittelbar bei seinen Aufgaben unterstützen. Aus dem bislang üblichen Nebeneinander wird in der smarten Produktion ein unmittelbares Miteinander von Mensch und Roboter mit smarten Greifwerkzeugen.

14:45

Ende - 3. Forum Mensch Roboter

Das Netzwerk für die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit: Seien Sie mit dabei!

Hier geht es zur Anmeldung